Markus Dorka

Zahnarzt
Curriculum zahnärztliche Funktionsdiagnostik und -therapie

In meinen ersten Lebensjahren gestaltete sich ein Gang zur Zahnarztpraxis für mich mindestens so entspannt wie heute. Dies änderte sich schlagartig, als einmal während einer Zahnbehandlung etwas so gar nicht nach meinen Vorstellungen verlief. Von da an wurde jeder Besuch beim Zahnarzt – aus meiner kindlichen Sicht – zu einem verzweifelten „Überlebenskampf“, der  von viel Tränenvergießen, Kummer und Leid geprägt war und sich schnell zu einer wahren Nervenprobe für meine Eltern und meinen behandelnden Zahnarzt entwickelte.

So setzte ich alles daran, eine erneute Zahnbehandlung um jeden Preis zu vermeiden. Verräterisch machten immer unerträglichere Zahnschmerzen meinen bis dahin unumstößlichen Plan zunichte – mir blieb nichts anderes übrig, als all meinen Mut zusammenzunehmen und dem Löwen – in Form des bedrohlichen Zahnarztstuhls – ins Auge zu sehen. 
Der Ausgang dieses Dilemmas? Die Erlösung von meinen Schmerzen und die Bewältigung meiner Zahnarztphobie.

Jetzt gab es keine Verlierer mehr, nur noch Gewinner: Ich hatte meinen  inneren Konflikt zwischen quälenden Zahnschmerzen und der größtmöglichen Meidung jeglicher Zahnbehandlungsräume überwunden und konnte mich zukünftig stets gesunder Zähne erfreuen, mein damaliger behandelnder Zahnarzt hatte einen treuen Patienten gewonnen – bis ins junge Erwachsenenalter.

Für den Entschluss, selbst Zahnarzt zu werden, bedurfte es allerdings noch einiger weiterer Impulse. Bis es so weit war, stellte ich mich erst einige Jahre in den Dienst der Landesverteidigung. 
Ausgerechnet die Entfernung meiner Weisheitszähne gab letztlich den Anstoß, meine berufliche Karriere endgültig der Zahnheilkunde zu widmen. So entschied ich mich gegen eine Verlängerung meines Bundeswehrdienstes und für den Frieden zwischen Zahnarzt und Patient. 2010 schrieb ich mich für das Studium der Zahnmedizin an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster ein, das ich 2015 abschloss.

Neben der Zahnheilkunde begeistert mich die gesamte Bandbreite des Sports, an erster Stelle Fußball. Auf meine Laufbahn als aktiver Freizeitfußballer bis zur A-Jugend folgte die Selbsterprobung in einer Vielzahl weiterer Sportarten, etwa American Football. Mein großes Interesse an Sport hat keineswegs nachgelassen, allerdings beschränkt sich die aktive Umsetzung heute eher darauf, in Form zu bleiben.

Im Fußball kämen meine Stärken heute – wie schon damals –  besonders in der Position des Innenverteidigers zur Geltung: Ruhe bewahren – stets den Überblick behalten – sofort zur Stelle, wenn es mal brenzlig wird.