Schlafapnoe: Hilfe vom Zahnarzt mit Schnarchschiene
Schnarchtherapie beim Zahnarzt in Gelsenkirchen Buer
Schnarchen und Schlafapnoe – was tun? Hilfe vom Zahnarzt
Lautes, unregelmäßiges Schnarchen und vermehrte Atempausen während dem Schlaf: Nächtliches Schnarchen führt nicht nur zu Streitereien mit dem Partner, es kann auch die Gesundheit und das Wohlbefinden des Betroffenen stark beeinträchtigen. Die Ursache liegt in der Verengung der Atemwege. Je nach Schweregrad der Schnarcherkrankung sind langfristige gesundheitliche Folgen für Herz und Kreislauf möglich.
Wieso schnarchen Menschen überhaupt?
Meist ist das nächtliche Schnarchen durch eine Verengung des Rachenraums bedingt. Bei Patienten entspannt sich die Muskulatur im Schlaf so stark, dass Unterkiefer und Zunge zurückfallen und dadurch die Atemwege blockieren. Das Gaumensegel wird durch den erschwerten Luftstrom in Schwingungen versetzt, dabei entsteht das lästige Schnarchgeräusch.
Schnarchschienen vom Zahnarzt: Endlich gut schlafen
In unserer Zahnarztpraxis bieten wir Patienten, die unter dem lästigen Schnarchen und einer und leicht bis mittelgradigen Schlafapnoe leiden, eine erfolgreiche Schnarchtherapie an, die ohne operative Eingriffe oder langwierige Behandlungen abläuft. Bei dieser Therapie wird eine Schnarchschiene eingesetzt, die dafür sorgt, dass die Atemwege während des Schlafs offenbleiben und Luft ungehindert einströmen kann. Die Schnarchschiene wird individuell nach Gebissabdrücken hergestellt und somit optimal für den Patienten angepasst. Auf diese Weise kann eine deutliche Reduzierung des Problems oder das gänzliche Verschwinden der Beeinträchtigung erreicht werden.
Sprechen Sie uns an, Ihr Zahnarzt Dr. Keller in Gelsenkirchen berät Sie im Rahmen der Schnarchtherapie gerne über Ihre Möglichkeiten. Gemeinsam finden wir die beste Lösung für Sie!
Anti-Schnarchschiene bei Ihrem Zahnarzt in Gelsenkirchen
Patienten, die unter harmlosen Schnarchen oder einer leichten bis mittelstarken Schlafapnoe leiden, sind bei unserer Zahnarztpraxis Dr. Keller in besten Händen. Wir bieten für Betroffene eine Schnarchtherapie an, bei der mithilfe einer individuell angepassten Schiene das Schnarchen verhindert wird.
Diese Schnarchschiene, auch Unterkieferprotrusionsschiene oder Protrusionsschiene genannt, verlagert Unterkiefer und Zunge nach vorne, sodass die Atemwege frei bleiben. Die Luft kann ungehindert einströmen und das störende Schnarchgeräusch bleibt aus.
Vereinbaren Sie direkt einen persönlichen Beratungstermin in Ihrer Zahnarztpraxis Dr. Keller!
FAQs
Aligner zur Zahnbegradigung – Häufige Fragen und Antworten
Wie entsteht Schnarchen – und wer ist betroffen?
Im Schlaf erschlaffen die Muskeln im Rachen, Gaumen und an der Zungenbasis. Beim Einatmen vibriert das weiche Gewebe – das erzeugt das typische Schnarchgeräusch. Begünstigende Faktoren sind:
- Übergewicht (Fettgewebe verengt die Atemwege von außen)
- Alkohol- und Schlafmittelkonsum (entspannen die Muskulatur zusätzlich)
- Rückenschlaflage (Zunge fällt nach hinten)
- Nasale Verengungen (Nasenscheidewandverkrümmung, Polypen)
- Alter (Muskeltonus nimmt ab) und genetische Veranlagung
Schätzungsweise schnarcht jeder dritte Erwachsene in Deutschland regelmäßig – Männer häufiger als Frauen, wobei sich dieser Unterschied nach den Wechseljahren angleicht.
Was kostet eine Schnarchschiene? Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Gute Nachricht: Seit dem 1. Januar 2022 ist die Unterkieferprotrusionsschiene (UPS) bei diagnostizierter leichter bis mittelschwerer obstruktiver Schlafapnoe eine anerkannte Kassenleistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
Das bedeutet: Wer eine entsprechende Diagnose vom Arzt oder Schlaflabor vorweisen kann, erhält die Versorgung mit einer individuellen Schnarchschiene ohne Eigenanteil – die GKV trägt die Kosten vollständig.
Für Privatpatient:innen oder beim Einsatz rein gegen Schnarchen (ohne Schlafapnoe-Diagnose) liegen die Kosten je nach Aufwand und Laborarbeit in der Regel zwischen 400 und 1.200 Euro. Viele private Krankenversicherungen erstatten die Kosten ganz oder teilweise.
Wir beraten Sie gerne individuell zu den Kosten und Erstattungsmöglichkeiten in Ihrer persönlichen Situation.
Wie funktioniert eine Schnarchschiene und wie wird sie angepasst?
Eine Schnarchschiene – fachlich Unterkieferprotrusionsschiene (UPS) – wird individuell nach einem Scan Ihres Ober- und Unterkiefers im zahntechnischen Labor gefertigt. Sie besteht aus zwei miteinander verbundenen Kunststoffschienen, die im Schlaf getragen werden.
Das Wirkprinzip: Die Schiene hält den Unterkiefer in einer leicht vorverlagerten Position. Dadurch wird die Zungenbasis nach vorne gezogen, der Rachen bleibt offen – Schnarchen und Atemaussetzer können nicht mehr entstehen.
Die Schiene ist in der Vorschubstärke individuell einstellbar, sodass sie schrittweise auf den optimalen Wirkungsgrad eingestellt wird. Regelmäßige Kontrolltermine stellen sicher, dass Kiefergelenk und Zahnstellung nicht belastet werden.
Schnarchschiene oder CPAP-Maske – was ist die bessere Wahl?
Beide Methoden sind wirksam – die Wahl hängt vom Schweregrad der Schlafapnoe und den persönlichen Präferenzen ab.
- CPAP-Maske: Mittel der ersten Wahl bei schwerer Schlafapnoe. Hält die Atemwege durch kontinuierlichen Überdruck offen. Sehr effektiv, aber für viele Patienten unbequem, laut und schwer im Alltag zu integrieren.
- Schnarchschiene: Empfohlen bei leichter bis mittelschwerer Schlafapnoe sowie bei CPAP-Unverträglichkeit. Geräuschlos, reisetauglich – und laut Studien wird sie von Patienten deutlich konsequenter getragen.
Entscheidend für den Therapieerfolg ist die Therapietreue: Eine Schiene, die jeden Nacht getragen wird, ist einer Maske, die im Schrank liegt, klar überlegen. Dr. Keller bespricht mit Ihnen gemeinsam, welche Option in Ihrer Situation die beste ist.
Welche Gesundheitsrisiken hat unbehandelte Schlafapnoe?
Schlafapnoe ist mehr als eine Schlafstörung. Jeder Atemaussetzer versetzt den Körper in Alarmbereitschaft: Stresshormone werden ausgeschüttet, der Blutdruck steigt kurzzeitig, das Herz-Kreislauf-System wird belastet – Nacht für Nacht, Jahr für Jahr.
Langfristige Folgen einer unbehandelten Schlafapnoe können sein:
- Bluthochdruck (Hypertonie)
- Erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko
- Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern)
- Typ-2-Diabetes durch gestörten Zuckerstoffwechsel
- Depressionen und Angststörungen
- Erhöhtes Unfallrisiko durch Sekundenschlaf am Steuer
Wer bei sich oder seinem Partner regelmäßige Atemaussetzer bemerkt, sollte zeitnah einen Arzt aufsuchen – die Diagnose ist einfach und die Behandlung hochwirksam.
Was kann ich selbst gegen Schnarchen tun?
Einige Lebensstiländerungen können Schnarchen und leichte Schlafapnoe spürbar verbessern:
- Seitenlage: Rückenschläfer schnarchen häufiger – ein Wechsel zur Seitenlage hilft oft bereits deutlich.
- Gewichtsreduktion: Schon wenige Kilogramm weniger entlasten die Atemwege erheblich.
- Alkohol meiden: Besonders in den Stunden vor dem Schlafengehen – Alkohol entspannt die Rachenmuskulatur zusätzlich.
- Regelmäßige Schlafzeiten: Ein stabiler Rhythmus verbessert die Schlafqualität insgesamt.
- Nasenpflege: Nasenduschen oder das Behandeln einer chronischen Verstopfung fördern freie Nasenatmung.
Diese Maßnahmen sind wichtige erste Schritte – ersetzen aber bei mittelschwerer oder schwerer Schlafapnoe keine professionelle Therapie.
Muss ich vor der Schnarchschiene ins Schlaflabor?
Für die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung ist eine ärztliche Diagnose der obstruktiven Schlafapnoe erforderlich – in der Regel gestellt vom Hausarzt, HNO-Arzt oder Schlafmediziner, häufig mithilfe eines ambulanten Schlafscreenings (Polygraphie) oder einer Schlaflaboruntersuchung (Polysomnographie).
Das ambulante Screening ist einfach: Sie nehmen ein kleines Gerät mit nach Hause, das während des Schlafs Atemfluss, Sauerstoffsättigung und weitere Werte aufzeichnet. Das Ergebnis gibt bereits wichtige Hinweise auf Art und Schweregrad der Schlafapnoe.

