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Was erwartet mich?
Ich bekomme ein Zahnimplantat

Wenn Zähne fehlen, sind Implantate in den meisten Fällen eine ästhetische und funktionale Lösung. Die künstlichen Zahnwurzeln werden nach einer umfassenden Planung minimal-invasiv und schonend in den Kieferknochen eingebracht. Dr. Torsten Keller, M.Sc. M.Sc. vom LD1 – ZAHNTEAM IN BUER hat sich auf moderne Zahnimplantationen spezialisiert und erklärt Ihnen, was Sie vor der Behandlung wissen sollten:
Aufbau und Material eines Zahnimplantats
Ein Zahnimplantat besteht in der Regel aus einer Schraube, die in den Kieferknochen eingebracht wird, und einem Aufbau (Abutment), auf dem die festsitzende Krone oder Brücke verankert wird. Die am häufigsten verwendeten Implantate sind aus Titan gefertigt – einem Werkstoff, aus dem z. B. auch Hüftprothesen hergestellt werden. Titan ist besonders körperverträglich. Allergien gegen diesen Werkstoff sind bislang unbekannt. Darüber hinaus gibt es Implantate aus Keramik, die aber seltener verwendet werden.
So wird eine Implantation durchgeführt
- Im Vorfeld besprechen wir zunächst noch einmal den geplanten Ablauf mit der Patientin bzw. dem Patienten.
- Wir verabreichen eine lokale Anästhesie, damit der Eingriff schmerzarm durchgeführt werden kann. Manchmal erfolgt die OP auch in Vollnarkose.
- Nun öffnen wir das Zahnfleisch, schaffen einen Zugang zum Kieferknochen und setzen teilweise eine individuell angefertigte Bohrschablone ein. Diese gibt uns die zuvor exakt berechnete Position des Implantats vor.
- Nachdem wir mit dem Bohrer den Raum für das Zahnimplantat geschaffen haben, bringen wir in der Regel das Implantat ein, versorgen die Wunde und befestigen das Provisorium (Interimszahnersatz).
Ernährungsempfehlung nach dem Eingriff
Nach der Zahnimplantation darf die Patientin bzw. der Patient wieder essen – allerdings sollte man je nach Eingriff damit warten, bis die Betäubung nachgelassen hat. In den ersten Tagen raten wir zu weicher Kost wie lauwarmen Suppen, Kartoffelbrei oder Nudeln, um die kleine Wunde im Mund nicht unnötig zu reizen.
Heilungsdauer von Zahnimplantaten
Die Heilungsdauer ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig, z. B. von der Art des Eingriffs, der Knochenquantität und -qualität, vom Immunsystem und den Lebensgewohnheiten des Patienten. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Zahnimplantate im Unterkiefer etwa drei Monate lang einheilen, im Oberkiefer rund vier Monate. Anschließend wird dann das Provisorium entfernt und die Krone oder Brücke aus dem zahntechnischen Labor auf dem Implantat dauerhaft und fest verankert.
Lebensdauer von Zahnimplantaten
Wenn ein Zahnimplantat fachgerecht eingesetzt wird, der Patient es richtig pflegt und es zu keinen Entzündungen kommt, kann es sehr lange halten – mitunter sogar ein Leben lang. Im Durchschnitt liegt die Lebensdauer etwa bei 15 bis 20 Jahren.
Sie möchten mehr über Zahnimplantate erfahren? Bitte sprechen Sie uns an, wir informieren und beraten Sie gern!
Bild: cottonbro studio/pexels
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